
Cyber Security aus erster Reihe
Ein ungewöhnlicher Start für einen Tag im Kino
Popcorngeruch in der Luft, gedimmtes Licht im Saal und leises Geflüster aus den Kinoreihen. Die Atmosphäre erinnert an eine Filmpremiere. Nur läuft an diesem Tag kein Hollywood-Film über die Leinwand. Stattdessen dreht sich alles um ein Thema, das heutzutage jedes Unternehmen beschäftigen sollte: Cyber Security.
Die Bilder und Videos auf der Leinwand fügen sich in die Kino-Atmosphäre ein. Doch schnell wird klar, dass die Geschichte, die hier erzählt wird, keine Fiktion ist. Sie ist Realität.
Wie schnell wird man gehackt?
Der Saal wird dunkel. Statt eines Films beginnt ein Vortrag und eine Frage steht im Raum, die schwer zu beantworten ist: Wie schnell kann jeder einzelne von uns gehackt werden?
Für viele bleibt Cyberkriminalität abstrakt. Man weiß, dass es Hacker gibt und dass Daten gestohlen werden können. Aber wie ein Hacker denkt, arbeitet und vorgeht ist für viele nicht greifbar. Die Live-Demo von Marco Di Filippo hat genau das gezeigt. In weniger als 30 Minuten ist es ihm gelungen, ausführliche Informationen und sogar Passwörter zu einer Person innerhalb eines Unternehmens offenzulegen. Grundlage hierfür waren:
- Daten-Leaks
- öffentlich zugängliche Informationen
- die richtigen Tools
- Erfahrung
Der Effekt war deutlich im Raum spürbar. Wenn bereits während eines Vortrags Schritt für Schritt erklärt wird, wie viele Informationen sichtbar werden, wird schnell klar, welche Dimension ein Angriff mit mehr Zeit annehmen kann.






Vom Problem zur Lösung
Der Cyber Security Day soll natürlich nicht nur zeigen, wie schnell etwas passieren kann. Der Fokus liegt viel mehr auf der Frage, was Unternehmen tun könnnen und welche Lösungen in der Praxis wirklich funktionieren. Hierfür haben wir ein neues Konzept vorgestellt das wir bereits in einem vorigen Blogbeitrag beleuchtet haben: der Innovation HUB. Jeden Monat erscheinen Dutzende von neuen Security-Tools. Große Versprechen, wenig Substanz und viele Ressourcen zum prüfen der einzelnen Lösungen. Wir kennen die Problematik und wollen einen Weg in die richtige Richtung vorgeben und Lösungen empfehlen, hinter denen wir stehen. Am Ende bleiben Ansätze, die:
- sich sauber integrieren lassen
- im Alltag funktioneren
- einen messbaren Mehrwert liefern
Einblicke aus der Praxis
Für uns war es wichtig, ein Programm zusammenzustellen, das genügend Abwechslung bietet, um die Aufmerksamkeit über den gesamten Tag hinweg zu halten. Neben den Fachbeiträgen unserer Partner ESET und Eye Security sorgten in diesem Jahr auch die Speaker Marco Di Filippo, Ingo Lücker und unser Secret Guest für exklusive Einblicke.
Den Auftakt machte Marco Di Filippo, Mitgründer der whitelisthackers, der bereits zu Beginn dieses Beitrags mit seiner eindrucksvollen Live-Demo erwähnt wurde. Nach der Mittagspause folgte ein Programmpunkt, über den im Vorfeld bewusst wenig verraten wurde. Unser Secret Guest, dessen Identität bis zum Auftritt geheim blieb, nahm die Teilnehmer mit auf eine ungewöhnliche Reise durch die Welt der künstlichen Intelligenz. Die Frage, welche Rolle KI im Kampf gegen Cybercrime spielt, rückte dabei zeitweise fast in den Hintergrund: Statt einer klassischen Präsentation begann unser Speaker plötzlich Gedanken zu lesen, kreative Bücher zu verteilen und den ein oder anderen magischen Trick vorzuführen.
Einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt setzte Ingo Lücker, der seine Expertise im Bereich künstliche Intelligenz einbrachte. In seinem Vortrag „Cybersecurity ohne KI? Warum Unternehmen heute ein unkalkulierbares Risiko eingehen“ zeigte er, welche Rolle KI in der IT-Sicherheit spielt und warum sie für Unternehmen längst kein optionales Thema mehr ist.
Ein persönlicher Abschluss
Passend zum 15-jährigen Jubiläum wollten wir den Tag nicht mit klassischen Abschiedsworten beenden, sondern ihm eine persönliche Note geben. Ganz zur Überraschung von Sven.
Ein kurzer Rückblick auf die Anfänge der IT Fabrik zeigte, welche Werte damals festgelegt wurden und wie sie bis heute im Unternehmen gelebt werden. Bilder und persönliche Worte auf der Kinoleinwand gaben dabei einen Einblick in die Entwicklung. Für eine kleine Danksagung an Sven haben wir ohne sein Wissen einen Teams-Call organisiert, damit sich alle dazuschalten konnten, um an diesem besonderen Moment dabei zu sein.
Die Teilnahme kam aus ganz unterschiedlichen Situationen heraus: von der Arbeit, aus dem Fitnessstudio oder beim Spaziergang. Nach und nach füllte sich die Kinoleinwand mit Gesichtern aus der IT Fabrik.
Ein Moment, der zeigt, dass Wertschätzung bei uns in beide Richtungen funktioniert.




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